Berichte aus dem WWW oder aus Zeitungen

 

 

 

 

 

 

 

 

20.02.2007 -
Altrich. Über 62.000 Euro Fördergeld bewilligte das Umweltministerium der gemeinnützigen Organisation Lernen & Arbeiten (LA), damit ein alter Schweinestall in ein neues, dringend benötigtes Tierheim umgebaut werden kann. Viel Geld für ein paar Katzen, Kleintiere und Vögel? Weit gefehlt.  Rainer Kordel, Leiter des Projektes, das in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein Eifeltierheim realisiert wird, erklärt den finanziellen Hintergrund: „Die Rechnungen werden nach Mainz geschickt und teilweise bis 50 Prozent mit dem Fördergeld erstattet. Dies kann auch nur für die Baumaßnahmen verwendet werden. Jeder Euro, mit dem wir die Rechnungen vorab bezahlen ist gespendet.“ Deshalb ist der gelernte Elektromechaniker froh über jede Unterstützung die er kriegen kann. Die erwarteten Umbaukosten liegen bei geschätzten 130.00 Euro. Vor allem die Hilfsbereitschaft der regionalen Unternehmer und Handwerker ist erstaunlich groß. Auf dem steinernen Boden des ehemaligen Schweinestalls stapeln sich Fliesen aller Art, ein neuer Elektrokasten hängt bereits an der Wand und eine Spüle und ein Ofen warten auf die Montage. Die Mauern der einzelnen Freilauf-Kabinen für die Katzen sind bereits mannshoch, durch die hohen Fenster blickt man auf ein ehemaliges Erdbeerfeld. Die Quarantänestation ist zur Hälfte gefliest, es fehlen nur noch die richtigen Stahlgittertüren. Die viele Arbeit und Organisation lohnt sich. Das Tierheim soll primär heimatlosen Katzen, Kleintieren, wie z.B. Hamstern und Kaninchen, sowie Vögeln als möglichst vorübegehende Heimat dienen. Es soll auch eine Pflegestation für Greifvögel eingerichtet werden, die fachgerecht betreut wird. Hunde können nicht aufgenommen werden, da Lärmschutzauflagen und mangelnder Platz dies nicht zulassen. Die bellenden Vierbeiner müssen also nach wie vor an die Tierheime in Trier und Mayen verwiesen werden, außer es finden sich private Stellen. Dieses Problem ist Rainer Kordel bewußt, doch er möchte erst das eine Projekt fertig stellen, bevor er das nächste beginnt: „Ich helfe lieber wenigen Tieren, aber diesen richtig.“ Bis zu 60 Katzen könnten aufgenommen werden, vorausgesetzt das geplante Freigehege kann auch umgesetzt werden. Im Frühsommer soll das Tierheim eröffnet werden - bis dahin wartet noch viel Arbeit auf die neun hochmotivierten und selbst tiervernarrten Ein-Euro-Jobber und die vielen freiwilligen Helfer. Unterstützung wird immer gebraucht, sei es durch eine Mitgliedschaft im Förderverein, tatkräftiger handwerklicher Mitarbeit oder durch Spenden (Sparkasse Mittelmosel, BLZ 587 512 30; Kontonr. 32 129 520). Fragen werden von Rainer Kordel (Te. 0151-15706378) beantwortet.
Weitere Informationen folgen in Kürze!

Quelle: Wochenspiegellive.de

 

 

 

                                   TASSO-News                              

              Die Tasso-Adresse ist in dieser Tabelle unten zu finden

 

 

 

08.12.2007 Silvester-Feuerwerk:

So nehmen Sie Ihren Tieren den Stress

TV-Tierarzt Dr. Rolf Spangenberg gibt Tipps für den lauten Jahreswechsel

 

Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder Zehntausende von Hunden und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. bat TV-Tierarzt Dr. Rolf Spangenberg um Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:

·          Zitternde Tiere nicht trösten, das bestärkt sie nur in ihren Ängsten

·          Keine Ohren verstopfen, das regt sie nur noch mehr auf

·          Sinnvoll ist ein vorheriges Geräusch-Training mit speziellen CDs vom Tierarzt

·          Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel wie Baldrian reichen nicht aus

·          Wahre Wunder werden zuweilen von alternativen Präparaten wie Homöopathika (Phosphorus) oder Bach-Blütenextrakten berichtet

·          Ganz wichtig: Die Tierhalter dürfen selber keine Angst vor dem Knallen haben, das würde sich auf ihre Tiere übertragen

Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale: "Wer ängstliche Heimtiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: Selber mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos." Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. "Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung", ergänzt Dr. Spangenberg.

 

 

 

TASSO warnt vor unüberlegten tierischen Weihnachtsgeschenken

Vor allem Hundewelpen und Katzenkinder
gehören nicht unter den Christbaum

Alle Jahre wieder sehen sich Tierheime mit einer Flut von Vierbeinern konfrontiert, deren Besitzerwechsel erst wenige Wochen zurückliegt. Dabei handelt es sich um Weihnachtsgeschenke für Kinder, überwiegend kleine Hunde und Katzen, oft auch Meerschweinchen und Hamster. Nach der anfänglichen Freude über das "Spielzeug" vergeht den Beschenkten offenbar recht schnell die Lust am neuen Hausgenossen, mutmaßt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale im hessischen Hattersheim. "Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich", so der Tierschützer. "Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Manche Kinder sind damit überfordert. Wenn dann die Eltern nicht mitspielen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier zur Belastung."  Diese Einschätzung findet sich durchgängig auch bei Tierheimen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München, wie diese auf Nachfrage bestätigten.

Philip McCreight appelliert an Eltern, Kindern keine Tiere zu Weihnachten zu schenken. Oder nur dann, wenn zuvor ganz klar über die notwendige Pflege und die Zuständigkeiten gesprochen wurde. "Auf Welpen unterm Christbaum sollte man aber grundsätzlich verzichten", empfiehlt McCreight. "Damit sie möglichst schnell stubenrein werden, zerren manche frischgebackenen Hundebesitzer die kleinen, noch sehr empfindlichen Tiere durch den Schnee. Das kann mit bösen Erkältungen oder einer Lungenentzündung enden." Die beste Zeit, sich einen jungen Hund ins Haus zu holen, sei das Frühjahr. "Dann macht es auch mehr Spaß, draußen mit dem Hund herumzutollen", sagt McCreight und verweist auf die Tierheime, in denen recht häufig schon bereits stubenreine junge Vierbeiner sehnsüchtig auf ein neues Herrchen oder Frauchen warten.

Verschenke keine Tiere zu Weihnachten

 
 

27.11.2007 Handelsverbot für Hunde- und Katzenfelle durch EU beschlossen

 

Die EU-Landwirtschaftsminister haben am Montag in Brüssel dem im Sommer von der EU beschlossenen Handelsverbot von Hunden- und Katzenfellen innerhalb der EU zugestimmt (TASSO berichtete). So dürfen ab dem 31. Dezember 2008 keine Katzen- und Hundefelle mehr in die EU ein- oder ausgeführt noch in Verkehr gebracht werden. Das beinhaltet auch den Verkauf von Kleidung, Spielzeug, Accessoires sowie Rheumadecken, die mit diesen Fellen hergestellt sind. Die Verordnung muss nun noch formal vom Europaparlament verabschiedet werden. Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. sieht die langjährigen Bemühungen europäischer Tierschutzorganisationen mit diesem Entschluss bestätigt. “Wir freuen uns über diesen politischen Meilenstein im Tierschutz, der dem grausamen Vorgehen Asiens jetzt die wirtschaftliche Grundlage entzieht.”

 

 
 

10.09.2007 Hund im Kanal versenkt

 

“Wie oft sind wir angesichts von Tiertransporten im Ausland, verwahrloster Hunde in Griechenland oder Grausamkeiten gegen Tiere in Asien entsetzt. Und vergessen darüber, dass die gleichen Grausamkeiten oft in unserer unmittelbaren Umgebung vorkommen.”, äußert sich Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO, Europas größtem Haustierzentralregister, erschüttert über die jüngste Meldung einer Tierquälerei.

Ein noch unbekannter Tierquäler hatte einen jungen Cocker Spaniel zunächst getötet, dann mit Gewichten beschwert und anschließend in den Veringkanal bei Wilhelmsburg geworfen. Am 28. August entdeckte ein Spaziergänger das Tier. Wie die Welt am Sonntag berichtete, holten Polizisten das tote Tier aus dem Wasser. Der Hund wurde wohl zwei bis vier Jahre alt. Er lag erst wenige Tage im Wasser. „Am Kopf hatte der Hund Verletzungen. Er ist vermutlich erschlagen worden“, sagt ein Beamter. Ob das Tier noch lebte, als es ins Wasser geworfen wurde, steht nicht eindeutig fest.

Die Polizei hofft, über das markante Laufgeschirr des Hundes, an dem auch die zwei Bremsscheiben festgemacht waren, den Besitzer zu identifizieren. „Der Cocker trug ein blaues Laufgeschirr, das mit gelb-orange Strickornamenten verziert ist“, sagt Oberkommissar Holger Vehren. Rund 140 Verfahren wegen Tierquälerei werden bei der Hamburger Polizei jährlich bearbeitet. Den Tätern drohen laut Gesetz Haftstrafen von bis zu drei Jahren. Die Polizei sucht nun Zeugen, die wissen, wo ein Cocker Spaniel verschwunden ist. Außerdem werden Zeugen gesucht, die vor dem 28. August am Veringkanal in Höhe der Industriestraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben. TASSO bittet um Mithilfe bei der Aufklärung des Falles.

Telefonnummer der Polizei in Wilhelmsburg: 040-4286-54410

 

 
 

04.09.2007 TASSO warnt vor kostenpflichtiger Online-Tierregistrierung

 

Seit langem gibt es die Möglichkeit, Gegenstände, die leicht verloren gehen, wie Schlüssel, Schirm oder Handy durch eine Erkennungsmarke im Verlustfall wieder zu erhalten. Die Erkennungsmarke ist dazu mit einer Internetadresse und einer Identifikationsnummer ausgestattet. Der Finder kann über das Internet somit mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen.

 

Seit kurzem bieten Internetdienste diese Leistung auch für Haustiere an. Finder und Besitzer eines Tieres “kommunizieren” im Verlustfall allerdings nur anonym über das Internet. “Tierbesitzer müssen sich hundertprozentig darauf verlassen können, dass eine Rückvermittlung ernst genommen wird und auch klappt. Ein fehleranfälliger Webserver kann diese Aufgabe niemals bewältigen.”, warnt Philip McCreight von TASSO vor den dubiosen Anbietern. “Warum sollte jemand bis zu 60 Euro für eine unsichere Internetleistung zahlen, wenn er ein 50-köpfiges Team, das rund um die Uhr an jedem Tag in der Woche erreichbar ist, kostenlos haben kann?” wundert sich auch Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO e.V.

 

Am meisten ärgert die Tierschützer, dass mit falschen Behauptungen Angst bei den Tierhaltern verbreitet wird. So ist zu lesen, der Mikrochip könne Allergien und Krebs auslösen. “Diese Werbung mit der Angst der Tierhalter ist höchst unmoralisch! Der Mikrochip wird erst dann aktiv, wenn ein Lesegerät in seine Nähe kommt. Ansonsten verhält er sich völlig passiv. Die Geschichte vom ständig strahlenden Chip ist nur ein Märchen.”, erklärt McCreight.

 

 
 

11.06.2007 Was dem Hund hilft, kann für Katzen tödlich sein

 

Manche der bei Hunden wirksamen Spot-on Präparate gegen Parasiten könnten für Katzen lebensgefährlich sein. Der in den Mitteln enthaltene Wirkstoff Permethrin kann von Katzen offensichtlich nicht abgebaut werden, so das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin.

 

Allein in den letzen 2 Jahren seien rund 50 Katzen daran erkrankt. Die Hälfte der Tiere starb an der falschen Behandlung. Zu den für Katzen ungeeigneten Produkten gehöre Exspot, Advantix spot on für Hunde, Preventic Spot on und Fleetic spot on, so der BVL.

 

 
 

09.06.2007 Achtung: Rasierklingen in Hundeködern

 

Offensichtlich gibt es immer wieder Menschen, die Gefallen daran finden, Hunde absichtlich zu verletzen. Letzte Woche erst hatte eine 45-jährige Hundehalterin in einem Park in Berlin einen mit Rasierklingen versehenen Wurstköder entdeckt. Zum Glück rechtzeitig vor ihrem Hund.

 

Die Täter bleiben in den meisten Fällen unentdeckt. “Hundebesitzer können nur aufgefordert werden, aufzupassen wenn ihr Hund länger an einer Stelle schnüffelt oder etwas in den Mund nimmt.” so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim.

 

 
 

03.06.2007 Vorsicht vor Trickbetrügern:

Verzweiflung von Tierhaltern schamlos ausgenutzt

 

Mit einer neuen Masche versuchen zur Zeit bundesweit verstärkt findige Trickbetrüger verzweifelten Tierhaltern verlorener Hunde höhere Geldbeträge aus der Tasche zu ziehen. Dies wurde in den letzten Tagen der TASSO-Notruf-Zentrale vermehrt gemeldet.

 

Die Vorgehensweise ist in allen gemeldeten Fällen nahezu identisch: Die Betrüger besorgen sich vermutlich aus dem Internet von Suchmeldungen vermisster Hunde die dort hinterlegten Privatnummer der Tierhalter. Danach nehmen die Täter mit den verzweifelten Tierhaltern Kontakt auf und behauptet, dass ihr Hund in der Ukraine gefunden worden sei. Die Grenzstation habe das Tier identifiziert und auf Umwegen seien sie nun an die Info gekommen und wollen jetzt helfen. Der Anrufer gebe sich häufig als Rechtsanwalt einer deutschen Kanzlei aus, der zur Zeit in Antalya in der Türkei sei. Um Vertrauen zu erwecken hinterlässt der Täter in der Regel eine türkische Rückrufnummer und eine eMail-Adresse, unter der er dann auch tatsächlich erreichbar ist. Um das Tier nun nach Deutschland zurück zu bringen, solle der Betroffene per Reise-Bank (Direkt-Bank) einen Betrag zwischen 600 und 800 EUR an eine ukrainische Kontaktadresse überweisen. „Da der Geldtransfer über eine Direktbank erfolgt, kann man davon ausgehen, dass die Betroffenen weder das Tier noch das Geld wiedersehen werden, da durch dieses Verfahren eine direkte Barabhebung am Zielort möglich ist und kein Konto geführt werden muss.“, warnt Philip McCreight Leiter der TASSO-Notruf-Zentrale eindringlich.

 

Wie von Betroffenen berichtet wurde, gehen die Betrüger psychologisch sehr intelligent vor. Zuerst wird dem Tierhalter das ganze aufwendige amtliche Prozedere für die Rückholung des Tieres aus der Ukraine geschildert, sodass die Tierhalter in der Regel dankbar sind, dass angeblich jemand anderes die Rückholung nach Deutschland in die Wege leiten kann. Außerdem werden die Beträge nicht so hoch angesetzt, dass es den Betroffenen verdächtig erscheinen könnte. Nach Zeugenaussagen scheint wohl auch keinen allzu großen Druck ausgeübt zu werden, was die Betroffenen sicherlich misstrauisch gemacht hätte.

 

Von Opfern die im letzten Moment die TASSO-Notruf-Zentrale kontaktierten, wurde berichtet, dass deren emotionale Betroffenheit oft zu eingeschränkter Urteilsfähigkeit geführt habe und man daher bereit war den Geschichten der Betrüger zu vertrauen.

 

„Immer wieder weisen wir aus leidlicher Erfahrung darauf hin, Suchmeldungen allgemein zu halten, keine Belohnungen auszusetzen und auf keine Fall Privatnummern mit anzugeben, um Missbrauch zu vermeiden.“, erklärt Philip McCreight von der TASSO-Notruf-Zentrale. „Alternativ kann man auf den kostenlosen Suchplakat-Service und Internet-Suchmeldungs-Service von TASSO zurückgreifen. Hier werden Anzeigen anonymisiert veröffentlicht und TASSO fängt unseriöse Anrufer von vornherein ab.“, so McCreight weiter.

 

 
 

 30.05.2007 Katzen und Hunde in der Wohnung -

auch ohne Genehmigung des Vermieters möglich

 

Einem der wohl häufigsten Streitpunkt zwischen Mietern und Vermietern- das Halten von Hunden und Katzen in der Wohnung – scheint das Amtsgericht Bremen offensichtlich eine neue Wendung gegeben zu haben. Das Gericht entschied, dass das Halten von Tieren unter Umständen auch ohne die Genehmigung des Vermieters erlaubt sei. Das gelte insbesondere dann, wenn der Mietvertrag keine Tierhaltungsklausel enthält oder diese unwirksam ist. Ohne eine wirksame Regelung gelte der Grundsatz: Das Halten von Hunden und Katzen zählt grundsätzlich zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung und bedarf keiner Genehmigung des Vermieters. Allerdings müssen die Tiere so gehalten werden, dass sie Nachbarn nicht unzumutbar stören.

 

Auch eine Eigentümergemeinschaft kann das Halten von Tieren nicht grundsätzlich verbieten. Das Oberlandesgericht Saarbrücken entschied, dass ein solches generelles Verbot gegen das Wohnungseigentumsgesetz verstoßen würde, nach dem jeder Eigentümer mit seiner Wohnung nach Belieben verfahren könne. Das Halten von Haustieren gehöre zum normalen Gebrauch. Allerdings betonte das Gericht, dass die Beurteilung vom Einzelfall abhänge.

 

 
 

 

19.04.2007 Diabetes bei Vierbeinern auf dem Vormarsch: 40.000 Hunde und Katzen sind betroffen

Dass Diabetes inzwischen zu einer Massenkrankheit in Deutschland geworden ist, ist allseits bekannt. Mehr als 6 Millionen Deutsche leiden unter der Stoffwechsel-Krankheit. Die unter anderem durch Fehlernährung erworbene Insulinresistenz (Diabetes Typ 2) - früher Altersdiabetes genannt - tritt heutzutage vor allem immer öfter schon bei jüngeren Menschen auf .

Dass die Krankheit allerdings auch unsere Vierbeiner - vor allem Katzen - treffen kann, mag für manchen Tierliebhaber neu sein.

Erste Anzeichen einer Diabetes sind - wie beim Menschen - vermehrter Durst, häufiges Urinieren und Abmagerung trotz Heißhungerattacken. Diabetes gehört zur Behandlung unbedingt in die Hand eines Tierarztes. Mit den entsprechenden Medikamenten, kontrollierter Nahrungsaufnahme und entsprechender Bewegung, kann das Tier ein beschwerdefreies Leben führen.

 

 

 

26.03.2007 In der Sonne kann das Auto zur tödlichen Falle für den Hund werden

Am Sonntag starb in Braunschweig ein Hund in einem Auto, das in der prallen Sonne geparkt war. Polizisten waren auf das Auto aufmerksam geworden, dessen Scheiben schon von der Atemluft der Tiere beschlagen war. Obwohl die Beamten sofort reagierten und die Scheiben einschlugen, konnte eines der beiden Tiere nur noch tot geborgen werden. Gegen den Halter wird jetzt wegen Verletzung gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Schon bei 20 Grad Celsius Außentemperatur entwickeln sich in einem geparkten Auto innerhalb kürzester Zeit Temperaturen von bis zu 50 Grad. Aber auch weniger hohe Temperaturen machen dem Vierbeiner zu schaffen. Im Gegensatz zum Menschen ist er nicht in der Lage, sich durch schwitzen Kühlung zu verschaffen. Die paar Schweißdrüsen an den Pfoten reichen in einer solchen Akut-Situation nicht aus. Auch das Hecheln hilft dem Hund nicht. Kann das Tier seinen Flüssigkeitsverlust nicht ausgleichen, dickt das Blut ein. Ein Schock ist die Folge und endet oft mit dem Tod.

"Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Wärmeeinwirkung durch die Sonneneinstrahlung in einem geparkten Auto ungleich dramatischer ist, als die Außentemperatur dies vermuten lassen würde. Und dies bereits nach wenigen Minuten.", erklärt Philip McCreight die immer wieder vorkommenden Fälle von im Auto eingeschlossenen Tieren. "Uns ist auch bewusst, dass in den meisten Fällen, in denen ein Tier im überhitzten Auto zurückgelassen wird, keine Böswilligkeit des Halters vorliegt." so McCreight weiter. Deshalb ist es um so wichtiger, immer wieder darauf hinzuweisen: Sobald das Auto in der Sonne steht, auch wenn die Temperaturen noch frühlingshaft sind, sollte es tabu sein, sein Tier im Auto zurückzulassen!

Übrigens: Wenn Sie beobachten, dass ein Tier in einem in der Sonne parkenden Auto eingeschlossen ist, der Besitzer weit und breit nicht zu sehen ist und das Tier offensichtlich schon leidet, sollte Sie auf jeden Fall die Polizei verständigen. "Nur nicht tatenlos zusehen!" bittet Philip McCreight.

 

 
 

22.03.2007 EU verklagt Griechenland - Tierschutz-Niveau noch immer unterdurchschnittlich

Die EU-Kommission hat Griechenland wegen anhaltender, grober Verstöße gegen den Tierschutz jetzt beim Europäischen Gerichtshof angeklagt. Seit 1998 steht das Land wegen Missachtung der Vorschriften unter Beobachtung der EU. Die Vorwürfe beziehen sich dabei auf Missachtung von Transport- und Schlachtvorschriften. So wird beispielsweise die Betäubung vor der Schlachtung nicht ausreichend kontrolliert. Die Fährhäfen seien außerdem nicht auf die Versorgung der Tiere nach Langstreckentransporten eingestellt. 2006 forderte Brüssel Athen ultimativ auf, die Vorschriften umzusetzen. Erfolglos.

"Was noch vor Jahren undenkbar war, nimmt jetzt mehr und mehr Gestalt an: die  Umsetzung des Tierschutzgesetzes per Gerichtsbarkeit. Und Griechenland ist kein Ausnahmefall.", so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale.

 

 

 

21.03.2007 Registrierung bei TASSO spart deutschen Tierheimen 5,6 Millionen Euro pro Jahr

Die meisten deutsche Tierheime sind überfüllt. Und bei den meisten sind die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel auch sehr begrenzt. Durchschnittlich 14 Euro wendet ein Tierheim pro Tag für die Unterbringung eines Tieres auf. Tierarzt nicht mitgerechnet. Kosten in Millionenhöhe, die nicht sein müssen.

Registrierte Tiere sind eindeutig im Vorteil: Denn die durchschnittliche Rückvermittlung eines entlaufenen Tieres dauert bei TASSO nur wenige Tage. So bleibt dem Tier ein Aufenthalt im Tierheim in der Regel erspart. Mit dem Zusatzeffekt, dass die Tierheime bereits jetzt schon jedes Jahr durch die 40.000 von TASSO zurückvermittelten Tiere über 5,6 Millionen Euro sparen.

"Mindestens weitere 14,5 Millionen Euro könnten gespart werden, wenn jedes Tier registriert wäre. Und das Jahr für Jahr!", so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. "In der Entlastung der Tierheime sehen wir einen wichtigen Teilbereich unser Tierschutzarbeit. Das ist aktiver Tierschutz, dem wir verpflichtet sind.", so McCreight weiter.

 

 

 

06.03.2007 Frühjahrs-Gefahr für Katzen

Die Tage werden wieder länger und wärmer. Das ist auch allerorts die Zeit der Kippfenster. Für viele Stubentiger eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Denn immer wieder bleiben die Katzen bei dem Versuch, durch das gekippte Fenster nach draußen zu gelangen, hängen. Ganz schnell gerät das Tier in große Panik. Durch die dadurch ausgelösten hektischen Bewegungen rutscht die Katze aber nur noch tiefer in den Fensterschlitz. Nicht wenige Katzen erleiden so einen qualvollen Tod, weil jede Hilfe zu spät kommt.

"Der TASSO-Notruf-Zentrale werden jedes Jahr eine Vielzahl von Fälle gemeldet, bei denen Katzen ungewollt im halboffenen Fenster hängen geblieben sind. Daher unsere Bitte: Schließen Sie Ihre Fenster, wenn Ihre Katze allein zu Hause ist!", appelliert Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, an alle Katzenfreunde.

 

 

19.02.2007 Tierheime in Deutschland kämpfen ums Überleben

Die Situation vieler Tierheime in Rheinland-Pfalz spitzt sich zu: Vereinsmitglieder steigen aus finanziellen Gründen aus, die Spendenbereitschaft lässt nach. Auf Grund der eigenen wirtschaftlichen Lage vieler Familien werden immer mehr Hunde und Katzen im Tierheim abgegeben. Die durchschnittliche Verweildauer pro Tier im Tierheim ist in den letzten Jahren extrem angestiegen und damit sinkt die Chance, dass die Tiere überhaupt wieder ein zu Hause finden. Eine 2 Jahre alte Katze ist z.B. schon kaum mehr zu vermitteln, die Leute wollen Tierkinder. Zu der ohnehin schon angespannten Lage kommt noch, dass viele Katzenbesitzer die Kosten für eine Kastration scheuen. Der ungewollte Nachwuchs wird dann vielerorts einfach ausgesetzt.

Dem Tierheim Trier-Zewen z.B. droht angesichts von rund 40.000 Euro Minus pro Jahr eventuell das baldige Aus. Von den Betriebskosten von EUR 315.000 werde ein Drittel durch Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt, ein Teil der benötigten Gelder kommen von der Stadt und den Kommunen sowie durch den Pensionsbetrieb im Tierheim.

Das Tierheim in Trier steht exemplarisch für die meisten Tierheime in Deutschland. Am stärksten betroffen sind die kleinen und mittelgroßen Tierheime, die dringend auf Spenden angewiesen sind.

"Die desolate Lage der meisten deutschen Tierheime zeigt sehr eindrucksvoll, wie wichtig die Arbeit von TASSO e.V. ist. Je mehr Fundtiere wir zurück vermitteln können, bevor sie im Tierheim landen, desto mehr können wir die Tierheime auch entlasten." so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. Für eine schnelle Rückvermittlung spielt die Registrierung des Tieres die zentrale Rolle. Ein registriertes Tier wird in durchschnittlich 1 Woche von TASSO zurück vermittelt, wohingegen ein nicht-registriertes Tier oft wochenlang umherirrt oder eben im Tierheim landet.

 

 

 

TASSO e.V.

 Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany

 Telefon: +49 (0) 6190 937300 ● Telefax: +49 (0) 6190 937400

 E-Mail: newsletter@tiernotruf.org ● Homepage: www.tiernotruf.org

 

 

 

 

 

 

 

Die Swiffer-Tücher Mails sind Hoax (08.06.2005)
Es dürfte mittlerweile bekannt sein, das die Meldungen über den vergifteten Hund und die Katzen im Bezug auf die Swiffertücher des Herstellers Procter & Gamble lediglich Hoax (Enten, düstere Legenden)
sind, also Falschmeldungen.
Doch wenn man sich die Stellungnahme von dem Hersteller Procter & Gamble durchliest, ist das für jeden Tierschützer und tierlieben Menschen ein Schlag ins Gesicht. Diese Firma stellt sich doch tatsächlich als Tierlieb hin, nämlich das sie selber Haustiere habe und dessen Gesundheit sei ihnen wichtig. Dann frage ich mich nur, wie es kommt, das dieser Hersteller grausame, veralterte, sinnlose und qualvolle Tierversuche an Hunde, Katzen, Affen usw. durchführt und durchführen läßt !!!
Für uns ist diese Behauptung, das die Gesundheit der Tiere für den Hersteller Procter & Gamble wichtig ist, eine unsagbare Frechheit und Geschmacklosigkeit.

Aber lesen Sie selber, wie Procter & Gamble seine Tierliebe definiert: HIER und HIER und HIER

Aus einer Mail des Herstellers Procter & Gamble zum Gerücht, die Tücher seien gefährlich:

Das Gerücht ist völlig falsch und ohne Grundlage, denn die Tücher enthalten kein Frostschutzmittel oder ähnliche Stoffe. Wir haben selber Haustiere und deren Gesundheit ist uns wichtig. Deshalb wurden unsere Produkte von internen und externen Tierärzten auf Ungefährlichkeit geprüft, bevor sie auf den Markt gebracht wurden

Kommentar von Eileen: Ja, die haben selber Haustiere, und zwar ein ganzes Versuchslabor voll !!! Nur ob deren Gesundheit deren wichtig ist, wird jeder der bei Verstand ist, bezweifeln !!!
Und ja, intern und extern geprüft, nämlich an Haustieren und zwar solange, bis eine Giftigkeit nicht mehr vorhanden war. Doch wird nicht erwähnt, wie viele Haustiere dadurch vergiftet wurden !!!
Das ist eine Heuchelei ohne gleichen und wenn man es genau nimmt, sind ganz viele Haustiere an den Swiffer-Tücher gestorben !!! Und diese Haustiere sind keine Hoaxes oder Enten gewesen und auch keine düsteren Legenden, sondern ganz reale Tier die ermordet wurden und zwar für die Swiffer-Tücher und Procter & Gamble !!!

Mit freundlicher Genehmigung von Eileen 

 

 

Tierarzt in Aurich hilft mit Welpenklappe.


Eine Babyklappe kennt man ja schon aus verschiedenen deutschen Städten.
Aber hier führt eine Tierarzthelferin ein Novum vor – die Welpenklappe in der
Eingangstür zur Tierarztpraxis Römer in Aurich.
Ist das Hundejunge dann hinter der Klappe verschwunden und in eine gepolsterte Holzkiste geplumpst, wird über einen Bewegungsmelder der Haustürgong aktiviert – und schon ist das Praxispersonal über den tierischen
Neuankömmling informiert. In der Nacht soll ein spezieller Klingelknopf gedrückt werden, so dass jemand in die Praxis eilen kann.
Über Zeitungsanzeigen werden dann neue Besitzer für die ausgesetzten Tiere
gesucht. Das klappt allerdings nicht immer reibungslos. So ist bereits eine
Schildkröte schon an der Auricher Welpenklappe gescheitert – sie war schlicht zu dick.

Quelle: Länderspiegel (13. Mai 2005)

 

 

Welpenklappe für ungewollte Tiere

Nach dem Vorbild der Babyklappen rettet in Aurich eine Welpenklappe viele junge Tiere vor dem Tod. Dutzende Hunde, Katzen, Meerschweinchen und Ratten sind von ihren Besitzern schon in die Klappe gelegt worden. "An den Festtagen und kurz vor den Ferien ist immer am meisten los", erklärt die Tierheilpraktikerin Birgit Römer, die die Klappe zusammen mit ihrem Mann, einem Tierarzt, betreibt.

Die Idee zu der Welpenklappe kam Birgit Römer im März 2002, als ein Korb mit fünf gerade geborenen Hunden vor ihrer Haustür abgestellt wurde. Wie viele Tiere sie bisher gerettet haben, wissen die Römers nicht genau. Weihnachten 2004 gab es einen traurigen Rekord: Innerhalb weniger Stunden lagen 13 Tiere in der Klappe. Birgit Römer päppelt die Tierbabys mit dem Fläschchen auf, in der Praxis ihres Mannes werden sie geimpft und bekommen einen Chip mit Zahlencode, der eine spätere Identifizierung erleichtert. Neue Besitzer für die Tiere suchen die Römers über Zeitungsanzeigen. Wer ein Tier übernehmen will zahlt eine Schutzgebühr, durch die sich die Welpenklappe finanziert. "Wer bezahlt, dem ist das Tier auch etwas wert", so Römer.

Viele Tierhalter betrachten die Welpenklappe aber auch als Freibrief, um ihre ungeliebten Tiere schnell los zu werden. Junge Katzen werden beinahe täglich abgegeben. Es kam aber auch schon vor, dass jemand zwei trächtige Hündinnen oder einen ausgewachsenen Schäferhund durch die Klappe gequetscht hat. Der Versuch, eine ausgewachsene Schildkröte durch die Klappe zu schieben, blieb aber erfolglos. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Einrichtung. "Noch lieber sähen wir es aber, wenn die Klappe möglichst wenig genutzt würde", sagt Bundesgeschäftsführer Thomas Schröder.

Quelle: www.ndr.de

 

 



 



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