Jede Trennung von Dir wird für mich ein Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.
Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.
Pflanze Vertrauen in mich, denn ich lebe davon.
Zürne nie lange mit mir und sperr mich nicht zur Strafe weg.
Du hast Deine Arbeit, Deine Freunde - ich habe nur Dich allein.
Sprich manchmal mit mir, wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe,
so doch Deine Stimme, die sich an mich wendet.
Wie immer Du an mir handeln wirst, ich vergesse es nie.
Bedenke, ehe Du mich schlägst: Meine Pfoten sind schnell, meine Krallen scharf und können arg verletzen.
Und doch tue ich es nie.
Ehe Du mich bei Deiner Arbeit schiltst, so bedenke:
Vielleicht plagt mich ein ungeeignetes Futter oder ich habe ein trauriges Herz.
Kümmere Dich um mich wenn ich alt werde,
Du wirst es auch einmal sein.
Gehe jeden Weg mit mir, und sei er noch so schwer.
Sage nie "so etwas kann ich nicht sehen" oder " es soll nicht in meiner Gegenwart geschehen",
denn alles ist leichter für mich wenn Du bei mir bist.
Danke!
Katzengebet
Wenn ich klein bin, lieben mich alle Menschenkinder.
Bitte sag ihnen, ich mag nicht den ganzen Tag herumgetragen werden.
Ich bin doch kein Stofftier.
Lieber möchte ich hinter den Ohren gekrault werden und viel Schlaf brauche ich auch noch. Wenn ich nicht erwünscht bin, möchte ich nicht in einer Mülltonne landen oder in einem See ertränkt werden.
Das habe ich nicht verdient!
Es gibt so viele liebe Menschen, die gerne ein Kätzchen hätten.
Es wäre schön wenn man sich wenigstens darum kümmert und mich dann in ein Tierheim abgibt.
Kannst Du es ihnen sagen, lieber Gott?
Ich werde meinem Menschen ein Leben lang viel Freude machen. Nur ich bin eine Katze und habe meinen eigenen Kopf!
Lieber Gott, ob sie es verstehen? Eine Bitte hätte ich noch....
Wenn es mal mit mir zu Ende geht, das mein Mensch bitte an meiner Seite ist und mir einen gnadenvollen Tod beschert.
Das, lieber Gott, erbitte ich für mich ! Und wenn Du es willst, werde ich meinen lieben Menschen an der Regenbogenbrücke entgegen laufen und wir werden uns nie wieder trennen.
Amen
ICH KLAGE AN... Den Menschen hatte ich vertraut, braucht Hilfe für mein junges Leben. Doch hatte ich auf Sand gebaut, mein Leben musst ich qualvoll geben.
gradmal 10 Wochen - schon allein, mein Mensch wollt nicht mein Hüter sein. Er brachte mich aus seinem Haus und setzt mich andern Ortes aus. Verängstigt, hungrigund allein - von meinem Menschvertrieben; doch können alle nicht so sein andre könnten mich doch lieben.
Drum wünscht ich mir Geborgenheit - als ich die jungen Menschen sah - beenden wollt die Einsamkeit, ich kam den jungen Menschen nah. Man sah mich an und freute sich, man bückte sich und hob mich hoch; Gefühle des Glücks erfüllte mich - Vertrauen lohnt sich also doch.
Man band `ne Schnur an meinen Schwanz - ich dacht sie wollten spielen - die Sache ich begriff nicht ganz, denn Schmerz ich konnte fühlen. Trotzdem ich habe noch geschnurrt - als ich am Zweirad festgezurrt. Dann fuhr man los und wurde schneller - mein kleines Herz es rast wie wild, mein Schreien wurde immer greller - doch niemand sah dies grausam Bild. Mein Hirn vor Schmerzen schon ganz wirr - mein junges Leben war in Not - die jungen Menschen lachten irr; so schleiften sie mich in den Tod.
Warum nur wurde ich geboren ? - damit ich gebe so mein Leben? warum nur wurde ich auserkoren ? - wollt ich doch nur nach Liebe streben !
Die Bitten eines Tieres an den Menschen
Schlage mich nie, denn Du triffst meinen Körper, aber noch mehr meine Seele.
Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.
Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde, denn auch Du wirst einmal alt sein.
Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
Wenn ich für die arbeiten muss und Du mich unwillig beschimpfst, ich sei bockig oder faul, bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne und Hitze oder Kälte ausgesetzt, oder mein Herz ist bald verbraucht.
Zürne mir nie lange und sperre mich nie zur Strafe ein, ich verstehe nicht warum. Du hast Deine Freunde und Vergnügen, aber ich habe nur Dich.
Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird, ich kann mich nicht wehren.
Mein Leben kann 10 Jahre und länger werden. Jede Trennung von Dir wird für mich nur ein Leiden bedeuten. Bedenke dies, bevor Du mich in Dein Haus nimmst.
Lasse mich nicht leiden, gehe auch den letzten Gang mit mir. Mit Dir wird alles leichter für mich sein.
Ein Brief einer Katze an ihr Herrchen
Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst mich hoch auf Deine Arme, wie war ich glücklich!
Doch dann hast Du mich in meine Transportbox gelockt und ich wusste nicht wo es hin ging.
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand angehalten.
Die Tür ging auf und Du hast mich in meinem Transportkorb heraus genommen.
Du hast den Transportkorb abgestellt und aufgemacht und ich schaute zögerlich heraus.
Dann bist Du einfach zu dem Auto gelaufen und weg gefahren!
Ich war verwirrt und wusste nicht warum Du mich alleine zurück gelassen hattest!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden aber vergebens.
Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer.
Ich hatte große Angst und großen Hunger und fühlte mich sehr alleine!
Ein fremder Mann kam in seiner Hand hatte er eine Transportbox ,
er umfasste meinen Körper und setzte mich hinein und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.
Aber Du bist nicht gekommen. Dann wurde der Käfig geöffnet.
Nein Du warst es nicht.
Es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen.
Geliebter Mensch, ich will, dass Du weißt, dass ich mich trotz des Leidens,
das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere
und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte ich würde auf Dich zulaufen,
denn ich hatte Dich lieb.
Deine Katze
Dieser Brief ist in einer deutschen Zeitung mit der ausdrücklichen Bitte um Nachdruck und Verbreitung erschienen, was wir hiermit tun.
Man kann natürlich jedes andere Tier einsetzen: z. B. Hund, Ratte,
Hamster, Pferd, usw. Wir hoffen, dass er einige Leute zum Nachdenken anregt,
doch was tun wir nur mit solchen Menschen ?
Wie konntest du nur?
Als ich noch ein Baby-Kitten war, unterhielt ich dich mit meinen Possen
und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich dein Kind, und trotz
zerkratzter Möbel und abgeknabberter Pflanzen wurde ich dein bester
Freund. Immer, wenn ich etwas angestellt hatte, erhobst du deinen
Zeigefinger und fragtest mich "Wie konntest du nur?" - aber dann gabst
du nach und ich drehte mich auf den Rücken und ließ mir von dir den
Bauch kraulen.
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen
länger als erwartet, denn du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen
bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen
ich mich im Bett an dich kuschelte und du mir deine Geheimnisse und
Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte schöner nicht
sein. Gemeinsam haben wir wunderschöne Spiele gespielt und Eis genascht
(ich bekam nur die Waffel, denn "Eiscreme ist schlecht für Katzen",
sagtest du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf
deine abendliche Rückkehr wartete.
Allmählich fingst du an, mehr Zeit mit Arbeit und deiner Karriere zu
verbringen und auch damit, dir einen menschlichen Gefährten zu suchen.
Ich wartete geduldig auf dich, tröstete dich über Liebeskummer und
Enttäuschungen hinweg, tadelte dich niemals wegen schlechter
Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn du heimkamst und als
du dich verliebtest. Sie, jetzt deine Frau, ist kein "Katzenmensch" -
trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine
Zuneigung zu zeigen. Ich war glücklich weil du glücklich warst.
Dann kamen die Menschenbabys, und ich teilte deine Aufregung darüber.
Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie
genauso bemuttern. Nur dass du und deine Frau Angst hattet, ich könnte
ihnen weh tun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem
anderen Zimmer. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde
zu einem "Gefangenen der Liebe". Als sie größer waren, wurde ich ihr
Freund. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung, denn deine
Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem
Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre
Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir
auf das Geräusch deines Wagens in der Auffahrt.
Es gab einmal eine Zeit, da zogst du auf die Frage, ob du eine Katze
hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten
über mich. In den letzten Jahren hast du nur noch mit "Ja" geantwortet
und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deiner Katze" in "nur eine
Katze" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde dir ein Dorn im Auge.
Jetzt hast du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und du
und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet
sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es
gab einmal eine Zeit, da war ich deine einzige Familie.
Ich
freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch
nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest
die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, sie werden ein gutes Zuhause
für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie dir einen gequälten
Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren"
Jahren erwartet auch mit "Stammbaum".
Du musstest deinem Sohn jeden Finger einzeln von mir lösen, als er
schrie "Nein, Papa! Sie dürfen mir meine Katze nicht wegnehmen!" Und ich
machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die du ihm gerade
beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und
Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben.
Zum Abschied
hast du mich noch einmal gestreichelt, meine Augen vermieden und höflich
auf das Geschirr verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und
nun habe ich auch einen. Nachdem du fort warst, sagten die beiden netten
Damen, du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem
bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes
Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie
konntest du nur?" Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es
eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit
schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Fenster,
sobald jemand an unseren Raum kam, in der Hoffnung, das seiest du - dass
du deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer
Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der
Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich
nichts aufzubieten hatte gegen das süße Miauen eines Baby-Kitten,
ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne
Ecke zurück und wartete.
Ich hörte ihre Schritte, als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen
und zu einem abgelegenen Raum zu bringen. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie
setzte mich auf den Tisch und streichelte mich und sagte mir, es sei
alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl
geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den
Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäß war ich
aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastete schwer auf ihr, und das
fühlte ich, genauso wie ich jede deiner Stimmungen erfühlen konnte.
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während
eine Träne über ihre Wange floss. Ich strich mit meinem Köpfchen an
ihrem Arm entlang, um sie zu trösten, genauso wie ich dich vor vielen
Jahren getröstet habe.
Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in
meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle
Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich
hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest du nur?"
Vielleicht verstand sie die Katzensprache und sagte deshalb "Es tut mir
ja so leid". Sie streichelte über mein Köpfchen und beeilte sich mir zu
erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem
besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht oder
ausgesetzt werden könnte oder auf mich allein gestellt wäre - einem Ort
der Liebe und des Lichtes, vollkommen anders als dieser irdische Ort.
Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Schnurren zu
verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest du nur?" nicht ihr gegolten
hatte. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte.
Ich werde für immer an dich denken und auf dich warten.
In Amerika werden, im Gegensatz zu Deutschland, Hunde und Katzen,
die einige Jahre in Tierheimen verbracht haben ohne vermittelt zu werden, eingeschläfert.
GEBET EINES
STREUNERS
Lieber Gott bitte schicke mir jemanden der sich um mich kümmert!
Ich bin müde vom Laufen, ich bin krank vor Verzweiflung.
Mein Körper tut weh, er ist vor Schmerzen zugrunde gerichtet.
Und lieber Gott ich bete während ich durch den Regen laufe,
dass jemand mich lieben und mir ein Zuhause geben wird.
Ein warmes gemütliches Bett das nur mir gehört.
Mein letzter Halter hat mich vernachlässigt und mich verjagt
um Müll zu durchstöbern und als Streuner zu leben.
Aber jetzt, Gott, bin ich müde und hungrig und mir ist kalt.
Und ich befürchte, dass ich nicht alt werde.
Sie haben mich mit Stöcken gejagt und mich mit Steinen beworfen
während ich durch die Straßen laufe und nur nach Knochen suche!
Ich bin nicht wirklich böse, Gott, bitte helf` mir wenn Du kannst.
Weil ich ein "Opfer des Menschen" geworden bin!
Ich bin verwurmt, lieber Gott, ich bin flohgeplagt
wenn alles was ich will ein Halter ist dem ich dienen kann!
Wenn Du einen für mich findest, Gott, werde ich versuchen lieb zu
sein.
Ich werde nicht fortlaufen und ich werde tun was von mir verlangt
wird.
Ich glaube nicht, dass ich alleine lange überleben werde,
weil ich so schwach werde und so alleine bin.
Jede Nacht wenn ich in den Gebüschen schlafe, weine ich,
weil ich solche Angst habe, Gott, dass ich sterben werde!
Und ich habe so viel Liebe und Zuneigung zu geben,
dass mir eine Chance auf ein Überleben gegeben werden sollte.
Also lieber Gott, BITTE, BITTE erhöre mein Gebet
und schicke mir jemanden der sich WIRKLICH um mich kümmert
Ein Brief von deinem Hund an Dich!
Ich bin dein Hund und es gibt eine
Kleinigkeit, die ich dir ins Ohr
flüstern
möchte. Ich weiß, ihr Menschen seid sehr
beschäftigt. Manche müssen arbeiten,
manche
müssen Kinder großziehen. Immer musst du
hierhin und dorthin laufen, oft viel zu
schnell und oft auch, ohne die wirklich
großartigen Dinge des Lebens zu
bemerken.
Sieh einmal zu mir herunter, während du
jetzt
an deinem Computer sitzt. Kannst du
verstehen, auf welche Art meine
dunkelbraunen
Augen in deine Augen sehen? Sie sind
schon
etwas trüb geworden und ein paar graue
Haare
habe ich rund um meine Schnauze.
Du lächelst mich an, ich sehe es in
deinen
Augen. Was siehst du in meinen? Siehst
du
mein Wesen? Eine Seele in mir, die dich
so
sehr liebt, wie niemand sonst es könnte?
Einen Geist, der dir alle früheren
Versäumnisse vergeben würde, hättest du
jetzt
nur einen Moment Zeit für mich?
Manchmal müssen wir so jung sterben, so
schnell, manchmal so plötzlich,
Dass es dein Herz zerbricht. Manchmal
altern
wir vor deinen Augen so langsam, dass du
es
nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt,
wenn
wir dich mit ergrauten Schnauzen und
kataraktumwölkten Augen ansehen.
Immer noch ist die Liebe da, sogar noch
wenn
wir uns diesem langen Schlaf
Hingeben müssen, um frei in ein
entferntes
Land zu laufen, bis wir uns wieder
sehen.
Vielleicht bin ich morgen nicht mehr
hier,
vielleicht bin ich nächste Woche nicht
mehr
hier.
Eines Tages wirst du das Wasser aus
deinen
Augen wischen, das die Menschen haben,
wenn
tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und du
wirst
dir Vorwürfe machen, dass du neulich
nicht
"nur einen weiteren Tag" Zeit für
mich hattest.
Weil ich dich so liebe, berühren deine
Sorgen
meine Seele und machen mich traurig.
Komm her, setz dich zu mir auf den Boden
und
sieh mir tief in die Augen.
Komm nicht als "Alpha" zu mir oder
als "Trainer" oder womöglich als
"Mama und Papa" ... Komm zu mir
als
eine lebende Seele, Streich mir übers
Haar,
lass uns einander in die Augen sehen und
einfach "reden".
Du hast einmal beschlossen, mich in
deinem
Leben zu haben, weil du wolltest, dass
eine
Seele alles mit dir teilt. Jemand, der
ganz
anders ist als du - und hier bin ich.
Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich
habe
Gefühle, ich habe körperliche Sinne.
Ich kann die Unterschiede in unserem
Wesen,
unseren Seelen fühlen.
Mit all deinen Marotten bist du
menschlich
und ich liebe dich trotzdem.
Nun komm, setz dich zu mir auf den
Boden.
Komm in meine Welt und lass
Die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur
für
15 Minuten. Vielleicht gibt es kein
Morgen
für uns.